„Wir sind streikbereit“, skandierten 300 Beschäftigte des Werbe-KV bei einer Demonstration der GPA vor der Wirtschaftskammer am 16.3.2026. Der Werbe-KV, traditionell ein sogenannter Flucht-KV und einer der für die Beschäftigten ungünstigsten KVs, beinhaltet zum Teil Unternehmen die dort nicht hinein gehören, wie zum Beispiel das Wohnservice-Wien. Es gibt keine Ist-Lohnerhöhung und bis 2022 war 40 Stunden noch die Normarbeitszeit. Andere Betriebe sind u.a. Medienbetriebe. Der IT-Sektor, der zu Beginn des Jahres auch noch mit einem Angebot der Unternehmen von 1,6% abgespeist werden sollte hat mittlerweile erfolgreich gestreikt und einen Abschluss erkämpft der immer noch unter der Inflationsrate, aber mit 2,7-3,1 % auf KV-Löhne und 2,75 % auf ist-Löhne deutlich über diesem Knauser-Angebot lag. Streiken bringts also. Die Kolleg*innen sind darüber hinaus nicht allein – die Frühjahrslohnrunden starten gerade. Gemeinsame Streiks und Kampfaktionen würden die Kampfkraft erhöhen – nur gemeinsam sind wir stark!