Am 26.11. fand eine Demonstration des Sozialbereichs statt, hauptsächlich von den Kolleg*innen bei Bildung im Mittelpunkt organisiert, die eine Betriebsversammlung im öffentlichen Raum abhielten, aber auch Behindertenbetreuung, Suchthilfe und andere.

Die große und lebendige Demonstration war nicht von der GPA-Führung unterstützt worden, nicht einmal durch Infrastruktur, startete beim Parlament und mündete dann in die von der GPA organisierte Kundgebung am Platz der Menschenrechte. 

Auf der Demonstration wurden Slogans wie „Wir sind streikbereit!“ und „Heute demo, morgen Streik“ skandiert. Der Kollege am Lautsprecherwagen meinte: „Wir zeigen was geht, wenn man die Kolleg*innen vor Ort organisiert!“

Kolleg*innen von den Wiener Sozialbetrieben meinten, ihr Protest richtet sich auch gegen das Sparpaket der Stadt Wien. Die Tatsache, dass Teile der Gewerkschaftsführung stark mit der SPÖ verbandelt sind, die in Wien und dem Bund massiv spart, erklärt, warum die von der GPA-Führung organisierte Kundgebung am Platz der Menschenrechte weit hinter dem zurück blieb, was möglich gewesen wäre. 

Die öffentliche Betriebsversammlung von Bildung im Mittelpunkt hat auch gezeigt wie konsequente kämpferische Betriebsratsarbeit dazu führen kann, dass Kolleg*innen Kampferfahrung sammeln und selbstbewusst auftreten. Sie wissen, sie können sich auf ihren Betriebsrat verlassen. Die BiM Belegschaft ist nicht nur streikbereit, sondern kampferfahren. 

Die Ausrede des ÖGBs in den Lohnrunden, dass angesichts der Wirtschaftskrise keine Kampfbereitschaft da wäre, wurde durch die Demonstration Lügen gestraft.

Die Sozialistische Offensive unterstützt die Aktionen, wir haben interveniert, unsere Flugblätter und unser Aufruf zum Kampf ist positiv aufgenommen worden. Wir haben ebenso Unterschriften gesammelt für kämpferische und demokratische Gewerkschaften: